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Tierheilpraxis Sennweid

Klassische Homöopathie-Praxis für Kleintiere und Grosstiere

Eliane Müller

Dipl. klassische Tierhomöopathin SkHZ


Praxis für klassische Tierhomöopathie


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Die klassische Homöopathie
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Similia similibus curentur

Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden.

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Tierheilpraxis Sennweid GmbH
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Erklärung für den Tierbesitzer
Schulmedizinische Sicht (Allopathie)

In der Schulmedizin wird mit Arzneien gegen Symptome gekämpft. Für ein gleiches Symptom bei zwei verschiedenen Patienten gibt man dasselbe Medikament. Es findet also keine Individualisation statt. Bei vielen Symptomen werden auch viele Arzneien gegeben. Ist ein Symptom verschwunden und dafür tritt ein neues auf, sieht der Schulmediziner das als eine neue Krankheit an, welche in keinem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Geschehen steht. Kämpft man aber einfach gegen die Symptome an, ohne die Sache ganzheitlich „bei der Wurzel“ zu packen, ist lediglich eine Unterdrückung der Krankheit die Folge.

Was verstehen wir aber unter einer Unterdrückung? Dazu ein Beispiel: Ein Patient kommt mit einem Hautausschlag zu uns. Der Schulmediziner gibt dem Patienten eine Cortisonsalbe, damit der Juckreiz aufhört und der Ausschlag zurück geht. Hat der Patient einen kräftigen Organismus, kommt der Hautausschlag wahrscheinlich bald wieder. Es kann aber auch sein, dass einige Zeit später plötzlich eine Asthmaerkrankung auftritt. Der Schulmediziner sieht zwischen den beiden Erkrankungen keinen Zusammenhang und verschreibt wieder ein anderes Medikament gegen das Asthma. In Wirklichkeit handelt es sich aber tatsächlich um dieselbe Krankheit. Durch die Symptomunterdrückung hat sich die Krankheit nun auf eine tiefere Ebene verlagert. Der Krankheitsprozess spielt sich jetzt mehr im Innern des Körpers ab und somit auch an lebenswichtigeren Organen.

Homöopathische Sicht und Ziel der Homöopathie

Christian Friedrich Samuel HahnemannDie klassische Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann (1755-1843) entdeckt. In seinem Buch „Organon der Heilkunst“ sagt er: „Des Arztes höchster und einziger Beruf ist, kranke Menschen gesund zu machen, was man Heilen nennt. Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachteiligsten Wege, nach deutlich einzusehnenden Gründen“.

Hahnemann hat erkannt, dass der Patient und seine Krankheit nicht trennbar sind. Jeder Patient leidet an einer namenlosen Krankheit, die für jeden einzigartig ist. In der klassischen Homöopathie ist der Patient und nicht das Symptom im Mittelpunkt. Verschiedene Tiere mit dem gleichen Symptom bekommen nicht die gleiche Arznei. Hat ein Tier viele Symptome, bekommt es trotzdem nur eine homöopathische Arznei! Dazu ebenfalls ein Beispiel: Es kommen zwei Hunde zu uns, beide mit einem verstauchten Bein. Nun bekommen aber nicht beide Hunde dasselbe Mittel. Der eine Hund hat nur Mühe am Anfang der Bewegung, läuft sich dann aber ein. Der andere Hund möchte sich lieber gar nicht bewegen und wenn man mit ihm spazieren geht, wird es immer schlimmer. Der Hund steht aber gerne still, weil ihm der Druck auf das Bein gut tut. Vielleicht ist der Hund dazu etwas aggressiv, was er sonst nicht ist. Durch die genaue Erfassung der verschieden Modalitäten (was verbessert, was verschlechtert), kommen wir bei den beiden Hunden auf zwei ganz unterschiedliche Mittel.

Das Ähnlichkeitsgesetz

Eine Substanz, die bei einem gesunden Tier bestimmte Symptome hervorruft, kann man zur Behandlung eines kranken Tiers verwenden, das ähnliche Symptome aufweist. Hahnemann hat dazu einen Selbstversuch mit Chinarinde gemacht, mit der Malaria geheilt werden kann. Er hat Chinarinde eingenommen, bis sein Körper mit malariaähnlichen Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost usw. reagierte.

Arzneimittelbild

Um die Arzneimittel zu prüfen, hat man verschiedene gesunde Probanden eine Arznei über mehrere Tage hinweg einnehmen lassen. Toxikologische Beobachtungen zusammen mit den Ergebnissen einer Arzneimittelprüfung werden zusammengetragen als Arzneimittelbild. Zu den Symptomen eines Arzneimittelbildes gehören nicht nur Krankheitssymptome, sondern auch die Gemütsverfassung.

Das Tier im Zentrum

Die Krankheit wird in der klassischen Homöopathie also nicht als isoliertes Geschehen betrachtet, sondern als Ausdruck einer Störung des ganzen Organismus. Entscheidend ist das Tier selbst, mit seinem ganzen Wesen. D.h. für die richtige Mittelwahl sind nicht nur alle körperlichen Symptome in ihrer Besonderheit, sondern auch das Tier mit seinem eigenen Charakter und Gemütszustand von grosser Bedeutung.

Arzneimittel

Arzneimittel können aus Pflanzen, Tieren, Mineralien, Metallen, Säuren und Nosoden gewonnen werden. Bei der Herstellung der Arzneien werden die ursprünglichen Wirkstoffe verfeinert und ungiftig gemacht. Homöopathische Arzneimittel werden potenziert, d.h. ein Teil der Ursubstanz wird mit Wasser/Alkohol verdünnt und immer wieder verschüttelt. Je nach Stärke der Verdünnung spricht man von Dezimal-Potenzen, Centesimal-Potenzen oder Q-Potenzen. Dabei ist die Wirkung umso stärker, je intensiver potenziert worden ist. Ein homöopathisches Mittel wird in Form von Globuli oder Tropfen eingenommen. „Potenzieren“ bedeutet „Kraft freisetzen“.

Wie wirken homöopathische Arzneien?

Homöopathische Arzneien wirken durch die Schleimhaut. Sie wirken nicht auf die Symptome, sondern auf die Lebenskraft und ermöglichen so die Selbstregulation aller biologischer Prozesse.

Lebenskraft

Sie wirkt in jedem lebenden Wesen und ist auch in anderen Kulturen bekannt (Chi, Prana, Odem). Nur wenn unsere Lebenskraft verstimmt ist, treten Krankheiten und Symptome auf. Ist die Lebenskraft im Gleichgewicht, bringt sie uns Lebensfreude, eine selbst regulierende Immunabwehr und die Kraft zur Heilung von Krankheiten. Eine Verstimmung der Lebenskraft kann sich in vielen Symptomen und Krankheiten äussern. Die Schwächung der Lebenskraft ist also die Krankheit und ein Symptom der Versuch, das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Starke Symptome ( z.B. Starkes Fieber) bedeuten eine starke Lebenskraft und schwache Symptome eine eher schwache Lebenskraft. Weil es sich um eine geistartige Kraft handelt, ist für die Heilung auch eine geistartige (potenzierte) Arznei nötig. Sie ist in der Lage, die Verstimmung der Lebenskraft zu lösen und den Körper wieder in einen gesunden Zustand zu bringen.

Heilung

Bei chronischen Krankheiten kann es sein, dass nach der Mittelgabe eine Erstverschlimmerung auftritt. Die Erstverschlimmerung ist erklärbar durch die Antwort der Lebenskraft auf den energetischen Reiz des homöopathischen Mittels. Tritt eine Erstverschlimmerung auf, ist es wichtig, dass man nicht eingreift, indem man entweder ein anderes homöopathisches Mittel gibt, oder den Tierarzt aufsucht. Die Erstverschlimmerung kann als positives Zeichen gedeutet werden. Die Lebenskraft wurde durch das Arzneimittel angesprochen und hat darauf reagiert. Man kann es als eine Art Reinigungsprozess sehen, bevor die Heilung beginnen kann. Greift man jetzt ein, so würde man die Krankheit unterdrücken. Sie würde weiter ins Innere wandern und vielleicht andere Symptome hervorrufen, oder später in derselben Form wieder kommen.

Die Heilung erfolgt von innen nach aussen ( von den wichtigen Organen zu den weniger wichtigen), von oben nach unten (z.B. die Schmerzen im Knie verschwinden, dafür schmerzen die Pfoten) und in umgekehrter Reihenfolge, in der die Symptome aufgetreten sind (diejenigen Beschwerden, die am längsten bestehen, verschwinden zuletzt). Während der Heilung ist es also möglich, dass kurzfristig frühere Symptome, die das Tier schon einmal gehabt hat, wieder auftreten. Wichtig ist immer die regelmässige Rücksprache mit dem Homöopathen.

Für welche Tierarten eignet sich die klassische Homöopathie?

Die Homöopathie ist für alle Tierarten geeignet. Ich behandle also nicht nur Katzen, Hunde, Pferde und Kühe, sondern z.B. auch Reptilien, Amphibien, Vögel, Nager usw. Durch den besonderen Stoffwechsel der Reptilien, kann ein homöopathisches Mittel z.B. sehr gut in einem Wasserbad durch die Haut aufgenommen werden.

 
Herkunft der Arzneimittel
 
Homöopathie ist ein weiter Begriff, aber die klassische Homöopathie ist:

Phytotherapie: Bedeutet Pflanzenheilkunde. Bei Beschwerden werden Heilpflanzen als Arzneimittel verwendet.
Isopathie: Gleiches wird mit Gleichem geheilt. Eine Krankheit wird also mit demselben Erreger geheilt, durch den sie ausgelöst wurde.
Organotrope Medizin: Bei dieser Therapieform wird mit tiefen Potenzen und häufigen Gaben gearbeitet. Es findet keine Individualisation statt. Es wird eine Diagnose gestellt und dieser Diagnose sind dann eines oder mehrere homöopathische Mittel zugeordnet. Das passende Mittel wird dann durch bestimmte Kriterien ausgewählt.
Komplexhomöopathie: Mehrere homöopathische Mittel werden in tiefen Potenzen kombiniert und gleichzeitig eingenommen.
Placebo: Ist ein Arzneimittel, das keine Arzneistoffe enthält und somit auch keine Wirkung hat. Es gibt den sogenannten Placeboeffekt, bei dem sich ein Patient besser fühlt, weil er glaubt, behandelt zu werden.